Freeganer holen sich, was sie brauchen, nachts aus den Containern der Supermärkte. Gerade abgelaufen, leicht beschädigt, essbar aber illegal, weil das Gesetz die Abgabe von Müll verbietet. Wir praktizieren das Menschenrecht auf Essen für alle und proben für ein Leben ohne Geld.
Sonntag, 14. April 2013
Sexyleuten im coolsten Land der Welt
Die Zürcher Bonzenfasnacht, auch bekannt unter dem Namen Sechseläuten, kehrt alle Jahre wieder. Männer in Strumpfhosen und Perücken auf der adligen Glatze reiten auf Kamelen um einen Schneemann herum, dessen Kopf mit Sprengstoff gefüllt ist.
Je schneller dem schneemännischen Hobby-Taliban der Kopf explodiert, umso besser. Da wird auch gerne mit Brandbeschleuniger nachgeholfen. Während die Eliten des Landes das gemeine Volk mit Fischen, Broten und Rosen bewerfen, weil alle so brav waren und die sinkende Lebensqualität stoisch und mit einem Anflug von Verzückung über sich ergehen liessen. Dort, wo wir hingingen, gab es auch Fische, Rosen und Brote. Wir hatten einen zünftigen Spass.
Charlotte
Aber erst einmal begann der Tag wie gewohnt. Herr W. von Goethe, mein Lebensabschnittsbegleiter, war gerade mit seinem täglichen Tageszeitungs-Scherenschnitt fertig geworden, als ich mich von hinten im tiefem Abendkleid anschlich, um ihm einen saftigen Schleck auf den Nacken zu packen.
Ein Blick in den Kühlschrank offenbarte, dass das verliebte Paar bereits in 2 Stunden ernsthaften Hunger leiden könnte. Es waren leider nur 4 Chantilly-Desserts mit Stabilisatoren, einwandfrei verpackt, und eine halbe Flasche Kochwein übrig.
Was tun? Auf diese hypothekische Frage wussten wir nur eine Antwort: Wir zogen unsere besten Beinkleider und Kostüme an und machten uns zu nächtlicher Stunde auf den Weg zum grössten Fresslieferanten des deutschsprachigen Raums. In seinem Eifer vergass mein Liebster den Türöffner. Sein Aftershave Dirty German liess mich alle Unbill vergessen. Zwei der Abfallcontainer waren glücklicherweise offen. Gott hatte uns in seiner göttlichen Weisheit nicht vergessen. Danke, lieber Gott. Du sorgst immer für uns alle. Du bist nicht so einer wie Ermotti. Sagte nicht unser Nachbar Schiller schon über ihn "Dingdong, Ermotti ist weg!" Und selbst wenn er weggehen sollte, wer würde ihm folgen? Noch so eine Kopie von Oswald Grübel? Wie voll würde der Koffer, der dann herausspaziert, diesmal sein?
Wolfgang
Als wir den Inhalt der Container erblickten, vergassen wir alle Sorgen und tauchten wollüstig in die Tiefen der Ursuppe. Charlottes Beine schauten sinnlich aus der grossen, sagenumwobenen Mülltonne, der Pandora-Box heraus. Ich konnte nicht umhin, genauer hinzusehen. Sie trug weisse Strümpfe mit einem herrlichen Häkelrand mit Overlock-Abnaht. Zwischen ihren Beinen, aaaaah! Da loderte es luderettenmässig. "Nimm nicht zu viel, sonst müssen wir wieder die Schwestern und Brüder der Wohngruppe Meisenheim mit unserem Überschuss beglücken." Charlotte ist nicht zu stoppen. Sie wissen ja, wie das ist bei Frauen. Frauen im Kaufrausch. Welches Zentrum in diesen Wesen wird dabei wohl stimuliert? Ist es die Ermotti-Gier oder ist es der unterdrückte Gina-Wildegöre-Rausch? Schwer bepackt und mit leichten Liedern schlendern wir gen Obdach.
Charlotte
"Ich schnetzle meine Feinde und scheisse auf sie. Scheiss auf die Elite und ihre toten Fische", singe ich fröhlich, während meine Hand das flotte Messer führt. "Euer Durchlaucht, was tun Sie da?", frage ich meinen Goethe-Gatten, während ich den Porree durchlauche. "Ich bin am Entsaften, Liebste. Diese Zitronen wollen von uns bis aufs Letzte ausgepresst werden wie eine Limone. Schau, mein Saft, er gehört dir, allein dir. Das ist wahre Liebe."
Wolfgang
Charlotte errötet wie eine Container-Erdbeere. Sie schmiegt sich possierlich an mich und schnurrt wie eine Putin'sche Pussy-Riot-Tigerin. Er mag sie auch, die Frauen. Besonders die Femen-Frauen gefallen ihm sehr. Da lässt er sogar das deutsche Brustwunder Angela Merkel links liegen. "Ich fühle mich so schmutzig, lass die Sauna ihr heilendes Werk vollbringen. Zieh dich aus, du alte Tatort-Kommissarin." Selten rede ich so mit meiner Liebsten. Aber dies ist einer dieser Momente. Denn es wird heiss. Heisser als der Böögg auf seinem Scheiterhaufen. Da wir aber echte Zürcher sind, können wir es nicht lassen, die Wiederholung vom Sechseläuten im Fernsehen zu verfolgen, während die Sauna aufgeheizt wird.
Der Böögg sieht anders aus als sonst. Ein paar Witzbolde haben seinen Kopf mit demjenigen der verblichenen britischen Staats-Un-Heiligen Maggie Thatcher ersetzt. "Sie sieht gut aus, fast besser als ich", sagt meine stets tiefstapelnde Partnerin und Geliebte. "Ja, bald platzt sie, schau genau hin." Aus der Menge kreischt eine blondierte ausgequetschte Zitrone, die aussieht wie die ehemalige Polizei-Fresse-Sprecherin "Den kenn ich doch, Sergio, du geiler Reichling! Ich will einen kleinen Ermotti von dir oder zumindest so reich werden wie du!" Die sichtbar geisteskranke Frau verschwindet umgehend in einem schwarzen Sack. "Wolfgang, ist es nicht schön, das wir tagsüber immer schlafen können? Wir haben das Privileg, die schönsten Stunden des Tages für uns zu haben. Nachts herrscht Ruhe vor diesem Gewimmel. Sergio Rumburak Ermotti, ist stolz wie seine Untertanen zärtlich nennen, wäre Stolz wie Oskar auf das Wahrwerden seiner und vieler anderer Rumburak-Träume. Doch wir, Wolfgang, wir sind von Geburt blau und blütig, uns gehört die Nacht." Meine Liebste hat es wieder einmal erfasst.
Der offizielle Teil des Verbecherumzugs neigt sich dem Ende zu. Die Herrschaften auf dem hohen Ross ziehen sich zurück, um in ihren Zunftsstuben ihrer mittelalterlichen Halluzinationen zu frönen. Während das gemeine Volk die Glut des Feuers für ein Würstchen verbrät. Eine einsame Gruppe wirft Geldscheine ins Feuer. Sie verschwinden nicht in schwarzen Säcken, denn sie tragen selber welche. Mit der Kapuze auf dem Kopf sind sie leicht zu verwechseln mit einem Müllsack.
Charlotte
In der Sauna ist es heiss. Wolfgang redet wieder von seinen Sonneneruptionen und davon, dass die Welt im Umbruch sei. Ich versuche zu schwitzen. Wolfgang tropft. Soll ich seinen Schweiss lecken? Als er aufsteht, betrachte ich seinen Körper. Plötzlich riecht es nach frischen Brötchen. Er hat es wirklich getan. Er stellt eine leere Bierflasche auf den Boden. Das erinnert mich an Ermotti. Wolfgang schwitzt sein mit Strasssteinchen besetztes Hello-Kitty-Badetuch durch. "Kein Schweiss aufs Holz!", steht in heiligen Lettern über der Tür.
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Montag, 1. April 2013
Vegan essen?
Gibt es hier etwas Veganes?
Meine Freundin isst vegan, und ich bin mit fast fünfundvierzig zum Vegetarier geworden. S., meine Partnerin, hat diesen Schritt schon lange vollzogen. Obwohl wir Fleisch liebten, waren's dann irgendwann einfach genug Argumente, die gegen das Fleisch sprachen, sei es eine grassierende Schweinepest, Pferdefleisch in der Lasagne, der Rinderwahn oder das Antibiotikum im Essen.
Die Situation im einfachen Restaurant gestaltet sich für uns oft schwierig. Da wimmelt's auf den Speisekarten nur so von Einfallslosigkeiten wie Wurstsalat, Wurstkäsesalat, Käseküchlein, Gulaschsuppe aus der Dose, Schnipo, Gordonbleu mit Pommes Frites oder einem Fleisch- und Käseplättli.
Mir, der dem Käse als tierischem Erzeugnis noch nicht abgeschworen hat, bietet sich also meistens noch knapp etwas zu essen. Bei S. bleibt leider einmal mehr die Wahl eines Tellers Pommes frites mit kleinem Salat.
Wir stellen immer wieder fest, wie rückständig und einfallslos es in Schweizer Restaurantküchen zu und her geht. Das Wort "Vegan" haben die meisten Köche, so erscheint es uns, noch gar nie gehört. Bei der Frage: Haben Sie auch etwas veganes? zucken sie irritiert mit den Schultern, oder schlagen auf der Karte den Ziegenkäsesalat vor.
Bittebitte, liebe Gastronomen! Wir wären schon zufrieden mit einem Gemüseteller (aber bitte nicht alles im Butter gewendet)!
Traumhaft wären natürlich auch Spaghetti mit Bärlauchpesto, oder Antipasti-Gemüse, ein vegetarisches Kokosmilch-Curry, eine Rosmarin-Foccacia mit schwarzen Oliven, Knoblibrot (mit Olivenöl zubereitet), Falafel, Bratkartoffeln mit Pilzen, oder eine gefüllte Peperoni, beispielsweise mit Tofu, Reis, Pinienkernen und Rosinen…
Die Ernährungsgewohnheiten ändern sich und wir finden die Restaurants und Hotels sollten mit der Zeit gehen.
Wir würden uns freuen!
Sonntag, 17. März 2013
Revierkampf I
Als ich mich umsehe, steht da einer bei meinen Leuten, der nicht dazugehört. Einer mit einer roten Jacke. Sowas tragen meine Leute nicht. "Wer bist du denn, Mann!" fahre ich ihn an. Er zuckt zusammen.
"Ich bin der Weazel" haucht das dünne Männchen. "Und das hier ist eigentlich mein Revier…" Ich schau ihn an wie eine alte Tante die gerade gepupst hat. "DEIN Revier? Nöt anymööre!"
Das knickerige Männchen weiss nichts mehr zu sagen. Fast tut er mir leid. Er ist etwa 50, etwas vom Leben gebeutelt wie's scheint. "Hier, kannst den Klodeckel hier haben, will mal nicht so sein." Ich bin gerne grosszügig, wenn's mir nicht weh tut. Gierig schnappt sich Weazel die Packung mit der Klobrille drin. Enttäuschtes Gesicht. Das Scharnier am Sessel ist gebrochen. Er sieht mich fragend an. "Jaa, manche Sachen, die sie hier in den Container schmeissen, die sind tatsächlich kaputt. Hör mal, Weazel, du kannst den Spar im Nachbardorf haben, ist das klar? Nicht so sauber wie hier, der Container, dafür mehr Fertigpizzen und Sandwiches. Und die Brote vom Denner oben, aus dem roten Blechschrank, da kannst du nehmen was du willst. Dafür gibts du uns jeden Samstag einen Zehntel deiner Früchte und vom Gemüse ab, hast du mich verstanden? Und jetzt schleich dich!"
Es ist das erste mal, dass uns ein anderer Containerer in die Quere kommt. Ich bin ja eigentlich ein herzensguter Mensch, aber hier musste mal die Frontenlinie geklärt werden! Schleicht sich einer an uns ran, behauptet wir wären in SEINEM Revier. Er hatte Glück, dass ich nicht meine Tage habe, ansonsten hätten Zottel, Kiffmann und ich ihn etwas in den Container gesperrt. Da hätte er sich dann in aller Ruhe der schimmligen Erdbeerenlese widmen können.
Wir aber müssen weiter. Das hier ist sowieso nur ein Nebenschauplatz. Die wahre Musik spielt drüben in xxx Village, da holen wir jetzt Kleider, Schuhe und all den Kram, den sie sonst noch gekübelt haben.
"MEIN Revier!" Tssss. Träum weiter, Weazel.
Sonntag, 24. Februar 2013
Freeganer Karli erzählt...
Endlich macht Einkaufen wieder Spass!
Es ist abends um acht. Im Dunkeln erkennen wir fünf Container, was da wohl heute alles auf uns wartet? Keine Flutlichtanlage erhellt den Platz. Wir bemühen unsere Smartphones mit Taschenlampenfunktion.
Bei uns kommt etwas Aufregung auf, wie seinerzeit als Kind an Weihnachten, wenn die Geschenke aufgemacht wurden. Wir, das sind Bananen Bettie, Container Karli und Zottel, der Lonesome Dumpster Diver.
Apropos Weihnacht: Dieser Anlass, der ja nicht im Mindesten noch irgendetwas mit Christentum zu tun hat, hat mir die Freude am Kaufen über die Jahre immer mehr vergällt. Mich regelrecht zum Konsumverweigerer gemacht.
Mittlerweile ist während drei Monaten Weihnacht, und einige Nachbarn haben noch immer ihre blinkenden Elche und tropfenden LED-Eiszapfen am Balkongeländer. Es ist jetzt Mitte Februar. Ich fühle mich verarscht. Wir sollen nur möglichst viel kaufen, kaufen, kaufen, und dabei wird uns gehörig suggeriert, dass dies das Fest der Freude sei. Und die Leute machen erstaunlicherweise noch immer munter mit. Jedes Jahr aufs Neue dreht sich das Schreckenskarussell namens Weihnacht. Klingelnde Glöckchen in der Supermarktdurchsage, Heuchelei und Stumpfsinn in allen Filialen.
Wir containern nicht aus Armut, dies sei hier mal klar gestellt.
Wenn man mal diese randvollen Container voller guter Lebensmittel gesehen hat, dann kommt man ins Grübeln. Man denkt nach über den sinnentleerten Weg dieser Spargeln, von Chile oder Peru her kommend, die da vor unseren Augen im Abfall liegen. Ein trauriger Anblick. Heute Nacht haben wir an die 25 Kilo Biokartoffeln aus dem Abfall gerettet. Zottel unser Komiker meint, ob wir nicht mal den Bauern da im Seeland anrufen sollten um ihn zu fragen, was er davon hält, dass seine schönen Biokartoffeln im Müllcontainer gelandet sind.
Wir finden heute Nacht Broccoli, Spinat, Eisbergsalat, Tomaten, Orangen, Erdbeeren, Auberginen, Aufschnitt, Brot, sowie eine Fonduemischung,. An einem anderen Abend waren es Blumensträusse, Waschmittel, Rollkoffer und eine schmucke Geldkassette (um die mich Bananen Bettie mittlerweile beneidet).
Der dritte Container birgt eine Überraschung: Er ist randvoll mit fabrikneuen Kleidern. Kinderkleider, Pullis für Erwachsene, Schuhe, Pyjamas, Kuscheldecken oder Babykleider finden wir. Wir haben nicht damit gerechnet und sind etwas aus dem Häuschen. Eigentlich ein Skandal, finden wir. Das gute Zeug, einfach im Müll! Wir müssen das retten! Es geht uns einfach zu gut, das ein Fazit des heutigen Abends. Wir brausen nach Hause, teilen unsere Beute auf und machen uns ans Einmachen. Wir fühlen uns wie die Könige. Die Gefrierschränke sind zum Bersten voll, und Sugo haben wir auch schon zur Genüge. Nach dem Fondue schletzt Zottel noch eine Pizza hinterher, und dann noch ein Chantilly-Dessert. Er meint, das Containern sei eine viel angenehmere Art des Shoppings, weil man alles am selben Ort vorfinde, und nicht noch sein Wägelchen meilenweit durch den Supermarkt schieben müsse.
Komiker.
Container Karli
Samstag, 16. Februar 2013
Broccoli?
Das Wort Broccoli löst seit letzter Woche bei uns etwas aus. Als ich in einen großen Nahrungsmittelcontainer hüpfte, fand ich Broccoli. Grün, frisch und lecker sah sie aus. Ich legte sie auf den Boden und hüpfte wieder rein. Und noch mal Broccoli. Immer wieder Broccoli. Drei Taschen Broccoli.
Heute ist unser Reizwort Babykleidung. Ein ganzer Container voll mit nagelneuen Baby- und Kinderkleidern. Das tat schon fast weh. Muss wohl eine unlogische Kopplung mit dem Mütterlichen sein.
Wir fuhren heute Nacht viele Läden ab und machten eine "fette Beute". Zwei Damen aus unserem engsten Kreis waren sehr erfreut über die leckeren Sachen, alles frisch, sauber und kaum beschädigt.
Heut Nacht essen wir ein nicht abgelaufenes Fondue aus dem Container und eine Pizza, belegt mit Spinat, Tomaten und Brocco…, nein, ähm, Schinken. Die Dame des Hauses kocht Spinat, denn der hält meistens nicht lange vor. Morgen blanchieren wir Broccoli und stecken ihn in die Tiefkühltruhe. Schon wieder Broccoli. Klingelts?
Wir überlegen, wie es weitergehen soll. Eigentlich wäre es schlau, wenn drei oder vier Parteien, die ein Auto haben, sich zusammenschliessen. Jedes Wochenende fährt einer der vier die Nahrung ein und verteilt sie bei den anderen drei.
Na, wie wärs mit uns? Wir wohnen irgendwo zwischen Meilen und Wetzikon.
Heute ist unser Reizwort Babykleidung. Ein ganzer Container voll mit nagelneuen Baby- und Kinderkleidern. Das tat schon fast weh. Muss wohl eine unlogische Kopplung mit dem Mütterlichen sein.
Wir fuhren heute Nacht viele Läden ab und machten eine "fette Beute". Zwei Damen aus unserem engsten Kreis waren sehr erfreut über die leckeren Sachen, alles frisch, sauber und kaum beschädigt.
Heut Nacht essen wir ein nicht abgelaufenes Fondue aus dem Container und eine Pizza, belegt mit Spinat, Tomaten und Brocco…, nein, ähm, Schinken. Die Dame des Hauses kocht Spinat, denn der hält meistens nicht lange vor. Morgen blanchieren wir Broccoli und stecken ihn in die Tiefkühltruhe. Schon wieder Broccoli. Klingelts?
Wir überlegen, wie es weitergehen soll. Eigentlich wäre es schlau, wenn drei oder vier Parteien, die ein Auto haben, sich zusammenschliessen. Jedes Wochenende fährt einer der vier die Nahrung ein und verteilt sie bei den anderen drei.
Na, wie wärs mit uns? Wir wohnen irgendwo zwischen Meilen und Wetzikon.
Ansonsten: Bedienen Sie sich an unseren sporadischen Speisetafeln (rechts neben dem Blumenstrauß: Broccoli)!
Samstag, 29. Dezember 2012
Bedienen Sie sich!
Heute haben wir mal wieder gratis eingekauft. Der Container war voll mit Obst und Gemüse. Da waren Pilze, Spargel, Tomaten, Bananen, nur eine Zwiebel, Schinken, Brotaufstriche, Joghurts, Rosen und und und. Da konnten wir nun wirklich nicht widerstehen. Und es war viiiel zu viel! Also packten wir den großen Koffer, den wir mitgenommen hatten, voll und bauten dernach einen Stand am Bahnhof auf mit dem Hinweis, dass man ruhig zugreifen soll.
Vielleicht mach ich ja doch noch ein anonymes, systemgeheimes Kind, das homeschooling geniessen darf. Lehrer taugen ja nichts heutzutage, es sei denn, man hat genug Geld für die Privatschule. ABER: Für Essen scheint ja gesorgt zu sein auf diesem Planeten. Man muss nur wissen, wo es ist.
Vielleicht mach ich ja doch noch ein anonymes, systemgeheimes Kind, das homeschooling geniessen darf. Lehrer taugen ja nichts heutzutage, es sei denn, man hat genug Geld für die Privatschule. ABER: Für Essen scheint ja gesorgt zu sein auf diesem Planeten. Man muss nur wissen, wo es ist.
Samstag, 15. Dezember 2012
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